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FortSchritt seit 1996 in Münster - unsere Chronik

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, liebe Eltern, 

 

die Verbreitung und Etablierung der Konduktiven Förderung nach Petö ist seit 1996 unsere selbst gewählte, ehrenamtliche Aufgabe.

 

Hirnverletzte Kinder und Erwachsene sollen auch in Münster und dem Münsterland eine spezielle Beratungs- und Anlaufstelle haben und durch die Konduktive Förderung eine Chance auf ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben erhalten.

 

Eltern, Familien und Helfer sollen dauerhafte Entlastung vom kräftezehrenden Alltag mit ihren behinderten Kindern erreichen können. 

 

Zwei Jahre vor unseren ersten Bemühungen in Münster hat die Familie von Quadt aus Starnberg den ersten Impuls zur Konduktiven Förderung nach Deutschland getragen.

 

Der in 1994 durch sie angeregte, bundesweit ausgestrahlte Fernsehbeitrag* über die Konduktive Förderung nach Petö hat eine Vielzahl von Menschen berührt.

 

Aufgrund ihrer ersten Initiative zur Verbreitung der Petö-Methode haben sich in Deutschland bis heute zahlreiche Initiativen zur Konduktiven Förderung gebildet.

 

Für diese Initiativen wurde von uns 1998 der Bundesverband Konduktive Förderung als Dachverband gegründet.

 

Die Stiftung Pfennigparade hat die Konduktive Förderung nach Petö in München etabliert.

 

Münsters Partnerstadt Rishon Le Zion in Israel hat die Konduktive Förderung unter anderem schulisch integriert. In Haifa und Jerusalem arbeiten weitere Petö-Förderzentren.

Weltweit fanden neun Weltkongresse für Konduktive Förderung, einschließlich 2013 in München statt. Der letzte Weltkongress für Konduktive Förderung fand vom 24. bis 26. Mai 2020 in Budapest statt.

 

Die Konduktive Förderung ist mittlerweile weltweit verbreitet. 

 

Alle Initiativen haben ein gemeinsames Ziel: körperbehinderten Kindern und Erwachsenen durch die Konduktive Förderung nach Petö eine weitestgehende Kompensierung ihrer Behinderung zu ermöglichen. 

 

Im Dezember 1998 haben wir speziell für unser münsteraner Petö-Förderzentrum den FortSchritt Münster/Münsterland e.V. gegründet.

 

Das Förderzentrum wurde am 1. März 1999 im Mathildenstift der DRK-Schwestermschaft Münster eröffnet. Wir haben dort zwei Jahre im ständigen Wechsel täglich zwischen 20 und 25 Kinder konduktiv gefördert.

 

Die FortSchritte "unserer" Kinder waren überdurchschnittlich gut. Regelmäßig übertrafen sie die ärztlicherseits prognostizierten Grenzen des maximal Erreichbaren.

 

"Nebenwirkungen" der Behinderungen, wie beipielsweise die spastische Hüfte, konnten dank der qualifizierten und regelmäßigen Konduktiven Förderung drastisch reduziert werden.

 

Bei meiner Tochter verminderten sich hierdurch die beidseitigen, spastisch bedingten Hüftüberdachungsdefizite von 75 % und 60 % auf jeweils unter 10 %.

 

Prognostizierte chirurgische Eingriffe konnten so vermieden werden.

 

In 2002 gründeten wir in Münster den Verein FortSchritt Verein zur Verbreitung der Konduktiven Förderung e.V. und bieten in diesem Sinne seither Beratung, Förderung und Unterstützung an.

Die Konduktive Förderung nach Petö gibt keine Garantie auf eine Verbesserung.

 

Sie bietet eine außergewöhnlich gute Chance, das maximal Mögliche zu erreichen. 

 

Besonders hirnverletzte Kinder und Erwachsene mit ihren Familien brauchen Aufklärung, Hilfe und Unterstützung. Hierfür setzen wir uns ein.

 

Dazu bitten wir auch um Ihre Mitarbeit. 

 

Scannen und verteilen Sie den QR-Code unserer Webseite.

www.fortschritt-muenster.de

 

 

 

 

 

 

Informieren Sie Ihren persönlichen Bekanntenkreis über die Existenz der Konduktiven Förderung nach Petö und über Ansprechpartner vor Ort.

 

Das sind in Münster die Diplom-Konduktorin Raphaela Roß und wir vom Verein FortSchritt Münster.

 

Überregional hilft Ihnen gern unser Bundesverband FortSchritt.

 

Natürlich nehmen wir als Ünterstützung auch Geldspenden für den guten Zweck an, für die Sie auf Anforderung eine abzugsfähige Spendenquittung erhalten. Bitte geben Sie uns hierfür Ihre vollständige Anschrift an.

 

Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit und wünschen Ihnen, daß Sie niemals selbst in Not geraten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Horst Thomas

 

FortSchritt-Team in Münster

 

*Bayrischer Rundfunk, Fernsehen

  Gesundheitsmagazin Praxis 1994

  Dr. Antje Katrin-Künemann