© 2014-2019  FortSchritt .. e.V. Münster,                                      

EU-DSGVO-konforme Website                                                                                                                                                                                 Impressum, Disclaimer, Datenschutz

wir helfen

wir helfen hirnverletzten Menschen

unsere Motivation
 
Wir sind Eltern hirnverletzter Kinder. 
 
Jährlich kommen allein in Deutschland über 40.000 Kinder bereits behindert zur Welt. 
 
Viele dieser Behinderungen beruhen auf Sauerstoffmangel während des Geburtsvorganges. Hierdurch sterben die für die Motorik zuständigen Gehirnzellen ab. Das zentrale Nervensystem wird beschädigt.
 
Als Folge dieser Hirnverletzung geht die Fähigkeit zu koordinierten und bewußt gesteuerten Bewegungen ganz oder teilweise verloren.
 
Im Alltag bedeutet das vor allem Spastik (Muskelhochspannung), Hypotonie (Muskelschlaffheit), Eß-, Kau- und Sprachstörungen, ein Leben lang.
unsere Information
 
Konduktive Förderung gewährt eine optimale Chance auf maximale Unabhängigkeit von Hilfsmitteln und/oder fremden Personen (Orthofunktion). Das Ergebnis ist immer abhängig von der Schwere der Behinderung.
 
Die Orthofunktion ist Grundlage für ein selbstbestimmtes, sozial integriertes Leben des Behinderten.
 
Konduktive Förderung folgt dem Grundprinzip, nur die notwendige Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, so viel wie nötig und so wenig wie möglich. 
 
Konduktive Förderung ist ein komplexes, in mehrfacher Hinsicht zusammenführendes, ganzheitliches Fördersystem, das von dem ungarischen Arzt András Pető ursprünglich für Kinder und Jugendliche mit cerebralen Bewegungsstörungen und Erwachsene mit Parkinson-Syndrom entwickelt wurde (Wikipedia). 
Mut machen - mitmachen
für ein selbstbestimmtes Leben!
unser Weg
 
Betroffene sollen die Möglichkeit haben, die Konduktive Förderung kennen zu lernen und sich qualifiziert fördern zu lassen.
 
Fachleute und Laien sollen die Konduktive Förderung inhaltlich korrekt wahrnehmen, einsetzen und nutzen können.
 
Institutionen sollen die Konduktive Förderung inklusiv anbieten können.
 
Wir haben bisher erreicht, dass die Konduktive Förderung in einer wissenschaftlichen Langzeituntersuchung als effektive und wirksame Rehabilitationsmaßnahme eingestuft wurde, u.a. konnte eine signifikante Verbesserung der Handfunktion nachgewiesen werden.
 
In Folge entschied das Bundessozialgericht 2009, dass Petö als notwendige Leistung der sozialen Rehabilitation in Betracht kommt und damit von der Eingliederungshilfe übernommen werden kann.
 
Konduktive Förderung ist ein Element der Inklusion behinderter Menschen.
 
Sie soll den Betroffenen selbstverständlich, ohne große Bürokratie und kostenfrei vermittelt und in erreichbarer Nähe angeboten werden.